Kulturverbund Göttingen und OB-Kandidat Martin Rudolph im Gespräch

Quelle: StadtRadio Göttingen

Immer noch stehen die ehemalige Voigtschule und Baptistenkirche in der Bürgerstraße 13 und 15 leer. Der Verkauf an einen Bielefelder Investor scheiterte und Oberbürgermeister Wolfgang Meyer schlug vor, dass das Städtische Museum in die Räumlichkeiten ziehen könnte. Doch auch wie im vergangenen Jahr melden sich Göttinger Kulturschaffende zu Wort und machen auf ihre Raumnot aufmerksam. Bereits am 13. Mai sprach der Kulturverbund Göttingen mit den Oberbürgermeisterkandidaten. CDU-Kandidat Martin Rudolph war bei diesem Treffen aus terminlichen Gründen nicht dabei. Gestern holte der Kulturverbund das Gespräch nach. Dana Rotter war für das StadtRadio mit dabei.

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Neues Onlineportal „Musiker für Musiker“ online

Quelle: StadtRadio Göttingen

In der Göttinger Musikszene herrscht ein dramatischer Mangel an Probenräumen und Auftrittsmöglichkeiten. Das findet der Göttinger Verein Kreuzberg on KulTour, der jetzt mit der neuen Internetplattform „Musiker für Musiker“ Abhilfe für das Problem schaffen will. Ziel der Seite ist es, geeignete und bezahlbare Proberäume an Musiker aus Südniedersachsen zu vermitteln. Julia Kleine hat sich bei Klaus Wissmann über das neue Musikernetzwerk informiert.

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Ein neues Portal zur Raumvermittlung und mehr: Musiker für Musiker

www.musikerfuermusiker.de ist das neue und kostenlose Musikerportal für Göttingen und Süd-Niedersachsen. Der gemeinnützige Kreuzberg on KulTour e. V. bietet dieses ehrenamtlich an. Für Klassik bis Punk, für Rock bis Jazz, für Unplugged bis Elektro, für Liedermacher, Singer/Songwriter bis Chor…

Es soll kostenlos helfen bei u.a.:
Suche / biete Proberaum
Suche / biete Auftrittsmöglichkeit / Spielstätte
Suche / biete Musiker bzw. Band
Suche / biete Unterricht
Suche / biete Instrument etc.
usw.

www.musikerfuermusiker.de

Resumée zur Podiumsdiskussion “Kulturpolitik & kulturelle Bildung”

v.l.n.r. Siegfried Lieske (Bündnis 90 / Die Grünen), Katharina Simon (Piratenpartei), Gerd Nier (Die Linke), Rolf-Georg Köhler (SPD)

Anfang Mai hatte der Kulturverbund e.V. zu einer offenen Podiumsdiskussion zum Thema “Kulturpolitik & kulturelle Bildung” alle interessierten Bürger und engagierten Kulturakteure eingeladen (siehe Agenda). Diese fand am 13.05.14 von 12:30 bis 14:00 Uhr in der Baptistenkirche statt. Eingeladen waren auch die Oberbürgermeisterkandidaten.

Im Rahmen der lebhaften Diskussion bestätigten alle vier anwesenden Oberbürgermeister-Kandidaten (Dr. Rudolph war leider wegen einer zeitgleichen Veranstaltung verhindert, Dr. Fascher wurde von Herrn Nier vertreten) ihre Kenntnis vom dramatischen Mangel an Räumen zur kulturellen Nutzung in unserer Stadt. Zudem gaben die Kandidaten ihre Meinung zur Frage “Nutzung der Voigtschule und der Baptistenkirche” kund. Dazu ein kurzes Resumée:

v.l.n.r. Kulturverbund Göttingen e.V.: Fachbereich Soziokultur: Josef Wochnik (Deutsch-Russische Gesellschaft e.V.), Fachbereich kulturelle Bildung: Christine Büttner (Musi-Kuss e.V.), Fachbereich Proberäume und Spielstätten: Klaus Wißmann (Kreuzberg on KulTour e.V.),
OB-Kandidaten: Siegfried Lieske (Bündnis 90 / Die Grünen), Katharina Simon (Piratenpartei)

Rolf-Georg Köhler (SPD) tritt ganz klar dafür ein, die ehemalige Baptistenkirche den Filmkunstfreunden zur Verfügung zu stellen und für die ehemalige Voigtschule erst einmal die Nutzung als Museumsstandort gründlich prüfen zu lassen. Dass diese Prüfung lange dauern kann, ist ihm bewusst. Dass in der Zwischenzeit die Räume nicht durch die Göttinger Kultur genutzt werden dürfen, hält er für richtig. Den Raumbedarf der Göttinger Kulturakteure? “Den sollen sie sich selber erfüllen.” Wie? Darauf ging er nicht ein.

Siegfried Lieske (Bündnis 90 / Die Grünen) preferiert ein Kreativzentrum in der ehemaligen Voigtschule. Er hat das Vertrauen in die privatwirtschaftlich geführte Göttinger Kultur, dass sie dieses Projekt verwirklichen kann, und zwar ohne Folgekosten für die Stadt Göttingen: “Man muß Kulturschaffenden Wirtschaftlichkeit zutrauen.” Auch eine Zwischennutzung sieht er unproblematisch: “Das müssen die Bewerber selbst beurteilen”.

Katharina Simon (Piratenpartei) bezeichnet das Ansinnen der Stadt Göttingen, mit dem Museum in die ehemalige Voigtschule einziehen zu wollen, als “Blendgranate“. Das ist gut nachvollziehbar, haben Politik und Verwaltung doch der Göttinger Bevölkerung jetzt jahrelang klarzumachen versucht, dass kein Mensch in Göttingen die ehemalige Voigtschule braucht – und kaum sind die Verkaufsverhandlungen geplatzt, stellt man fest, dass das Städtische Museum diese Räume unbedingt braucht und dies nun plötzlich sogar entgegen der klaren und vernichtenden Stellungnahme der Göttinger Historiker.
Die Kandidatin der Piratenpartei ist strikt gegen einen Verkauf dieser städtischen Immobilie und für eine Mietnutzung durch Göttinger Kulturinitiativen.

Gerd Nier (Die Linke) war in Vertretung von Dr. Fascher zugegen und würde die Voigtschule gern den kulturellen Initiativen zur Verfügung stellen. Er begrüßt es, dass in der Bevölkerung unserer Stadt ein reges kulturelles Leben stattfindet und findet das unterstützenswert. Nicht finanzieller Art, sondern indem die Stadt Möglichkeiten für die Entfaltung der Kultur bietet. Er traut auch der Kulturszene zu, ohne Folgekosten für die Stadt das Gebäude zu bewirtschaften und setzt sich dafür ein, dass das Gebäude-Ensemble für Göttinger Kulturinstitutionen zur Verfügung steht.

Dr. Martin Rudolf (parteilos) war leider aufgrund eines anderen Termins verhindert.  Er hatte jedoch seine Meinung unter anderem am 04.05.14 bei seinem offenen Stadtspaziergang auf dem Wall geäußert:  Er sei offen für eine kulturelle Nutzung beider Gebäude, jedoch ohne Belastung des städtischen Haushaltes und ohne Vorfestlegung auf einzelne Nutzer.

Einladung an alle Kulturakteure, Bildungsträger, Betroffenen … und interessierten Göttinger

Kulturelle Bildung & Kulturpolitik

Diskussion mit Kulturakteuren und Oberbürgermeister-Kandidaten

Zur offenen Podiumsdiskussion über das o.g. Thema laden wir alle interessierten Bürger
und engagierten Kulturakteure ein
am Dienstag, 13. Mai von 12:30 bis 14:00 h
in den Saal der Baptistenkirche, Göttingen, Bürgerstraße 14.

Weitere Infos gibt es in unserer Einladung (PDF).

Die Karten werden neu gemischt

Wie die Göttinger Zeitung Gö-Polis berichtet, scheitern die Verkaufsverhandlungen über die Ehemalige Voigtschule / Baptistenkirche an unseriösen Zusagen.

Voigtschule_Baptistenkirche

Über den erfolgreichen Bieter der beiden Immobilien wird erwähnt: “Angeblich würde die Firma bereits seit zehn Jahren exis­tieren, bekamen die Warner zur Antwort, fanden jedoch auf der Biele­felder Homepage als Grün­dungsjahr lediglich das Jahr 2011 einge­tragen.”

Wir möchten dazu hinzufügen, dass die Internetpräsenz des “Artcenters” laut Internet-Archiv erst seit dem 3. Mai 2013 besteht (Am 6. Mai 2013 war die Abgabefrist Weiterlesen

Nichts als heiße Luft: Verkaufsverhandlungen scheitern an unseriösen Zusagen

Quelle: Gö-Polis

Frühere Befürchtungen Göttinger Kulturschaffender bewahrheiten sich

FDP: „Ersichtliche Wahlkampfvorlage“ / Grüne: „Chance“
Wie eine Seifenblase scheinen die Pläne der Göttinger Verwal­tung zu platzen, die Gebäude Nr. 13 und 15 in der Bürger­straße einer halb­wegs kultu­rell orien­tierten, kommer­ziellen Nutzung zuzu­führen. Jetzt zieht Göttingens Ober­bürger­meister Wolfgang Meyer die Notbremse und schlägt dem Verwa­ltungs-Aus­schuss vor, die Verkaufs­verhand­lungen abzubrechen.

„Sowohl die Verwaltung, als auch große Teile der Politik lassen sich offenbar vom Namen des soge­nannten ,ArtCenter‘ blenden“, beklagte sich die Kultur­initia­tive schon im Juni letzten Jahres und attes­tierte dem Investor „mehr Schein als Sein“. Recherchen des Kultur­ver­bundes in Biele­feld hatten nämlich ergeben, dass dort ein „ArtCenter“ ganz und gar unbe­kannt ist, es werde nicht einmal auf der Seite der Stadt Bielefeld erwähnt.

Tatsächlich jedoch gibt es unter der Rubrik „Galerien“ auf der Biele­felder Home­page einen, wahr­schein­lich kommer­ziellen, Eintrag des Centers, so dass es „völlig unbe­kannt“ eigent­lich nicht sein kann. Die eigene Homepage des „Art-Centers“ wiederum hinter­lässt einen eher zwiespäl­tigen Eindruck. Ähnlich könnte ein Ärztehaus firmieren oder eine Shopping-Mall – nur dass hier eben im weitesten Sinne an Kultur vermietet wird. Dass im Haus auch aktiv Kultur stattfindet – diesen Eindruck jeden­falls hinter­lässt die Website nicht. Und ähnlich bekannt wie einge­ses­sene Kultur­institu­tionen am Ort scheint es auch nicht zu sein, es sei, so haben die Recher­cheure damals heraus­gefunden, nicht einmal der dortigen Kultur­dezer­nentin oder der Kultur­amts­leiterin bekannt. Spätestens hier hätten also die Göttinger politi­schen Entschei­dungs­träger skeptisch werden müssen. Wurden sie aber nicht.

„Auch die Lokal- und Kultur­redak­tionen der dortigen Medien, die Rats­frak­tionen, die Vertreter der Kultur­szene oder die direkten kulturellen Nachbarn (in 240m Entfernung) haben bisher noch nie von dem soge­nannten ,ArtCenter‘ gehört“, legte die Initia­tive nach – doch auch das ließ Verwal­tung und Politik unbeein­druckt. Der Verein Stadt und Planung sprach derweil von einem „unpro­fessio­nellen“ und „unver­antwort­lichen“ Vorgehen, während Ober­bürger­meister Wolfgang Meyer Weiterlesen

Einladung zum Mitmachen


Liebe Kulturakteure, Erzieher/innen und Freunde der Soziokultur,

um verschiedensten Kulturakteuren unter Beteiligung sozialer Organisationen eine Plattform für ihre Arbeit zu geben, hat sich der Kulturverbund Göttingen im Juli gegründet.
Der als gemeinnützig anerkannte Verein ist beim Amtsgericht und auch unter  „Kultur für Alle – Göttingens Kulturadressen“ (www-alt.goettingen.de/kfa/cultadress) beim Fachbereich Kultur der Stadt Göttingen eingetragen. 

Anlass zur Vereinsgründung war eine Vernetzung mit Bündelung gemeinsamer Interessen und Kräfte: Wir verbünden uns untereinander, um räumlich-strukturelle und insbesondere inhaltliche Synergien zu schaffen. Und wir suchen Verbündete für unsere Arbeit. 

Viele von uns möchten ihre Arbeits- bzw. Präsentationsmöglichkeiten verbessern, andere auch auf die politische und wirtschaftliche Gestaltung von Rahmenbedingungen Einfluss nehmen.
So sind bereits etliche auf der Suche nach Räumlichkeiten gescheitert. Denn obwohl es sich oft um sog. Gemeinbedarfsflächen handelt, schafft das Kulturamt keine Abhilfe. Wir streben daher weiterhin eine innenstadtnahe Alternative zum Kulturzentrum Godehardstraße an, die von uns auch gemeinsam selbst bewirtschaftet wird.  
Im weiteren Rahmen soll die Meinung der Betroffenen in die Kulturentwicklungs- planung der Stadt Göttingen eingebracht werden. Dort wurden bereits Fragen wie die nach weiteren Ausstellungsflächen für bildende Kunst, einer Verlagerung des Kulturbetriebes von der Stadthalle in die Lokhalle oder einer Stärkung der Vielfalt in der freien Musik-, Film- und Theaterlandschaft diskutiert. Ein weiteres Beispiel ist die übergeordnete Forderung nach Erarbeitung eines umfassenden Kulturleitbildes und dessen Umsetzung.  
Wir hoffen, bei solchen Anliegen gemeinsam nun erfolgreicher zu sein. Dort wo der Einzelne seine persönlichen Interessen nicht wirksam durchsetzen könnte, bietet der Verein ihm nun die Möglichkeit, diese gemeinsam und damit effektiver zu verfolgen.   

Wir laden deshalb alle zur Zusammenarbeit ein und heißen dabei auch neue Mitglieder ausdrücklich herzlich willkommen !

Schließlich bedanken wir uns für den ermutigenden Zuspruch wie auch die kritischen Anregungen in der Zeit unserer Gründungsphase.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

Ihr Kulturverbund Göttingen e.V.

 

Glückwunsch an alle Beteiligten! Der Kulturverbund ist jetzt ein gemeinnütziger, eingetragener Verein

Adresse:
Kulturverbund Göttingen e.V. – Reinhäuser Landstr. 55 – 37083 Göttingen

Telefonisch ist der Kulturverbund e.V.  erreichbar unter: 0551 / 705038
Email: kulturverbund-goe@gmx.de

Um verschiedensten Kulturakteuren unter Beteiligung sozialer Organisationen eine Plattform für ihre Arbeit zu geben, hat sich der Kultur­verbund Göttingen als Verein mit Satzung vom 21.07. konstituiert und ist in­zwi­schen unter der Nummer 201567 im Vereinsregister der Stadt Göttingen eingetragen.

Es gibt inzwischen auch einen Eintrag in das vom Fachdienst Kultur geführte Verzeich­nis „Kultur für Alle – Göttingens Kulturadresse“ (www-alt.goettingen.de/kfa/cultadress/) unter den Rubriken „Soziokulturelle Zentren“ und „Musik-Vereine“.

Zweck des gemeinnützigen Vereins ist die Förderung von Kunst, Kultur, Erziehung, Volks­bildung und Völker­verständigung unter Einbeziehung sozialer Aspekte. Dies wird verwirklicht u.a. mit der Durch­führung eines breiten Spektrums von Kultur-, Erziehungs- und Bildungsver­anstaltungen. Kennzeichnend für den Verein ist dabei, dass dies in der Zusammenarbeit mit anderen gem­einnützigen Organisationen und Personen erfolgt, um so Synergieeffekte zu erzeugen. Im Rahmen dessen kann der Verein ggf. auch einer steuerbegünstigten Körperschaft Räume, Mittel oder Personal überlassen, zuwenden bzw. zur Verfügung stellen.

Schließlich ist auch die „enge Zusammenarbeit mit der Stadt Göttingen“ in der Satzung bereits festgeschrieben.
Deshalb hat der Kulturverbund e.V. den Fachbereich Kultur der Stadt Göttingen ausdrücklich zur Kooperation eingeladen. Die Erstellung eines Kulturkatasters oder die Suche nach barrierefreien Ausstellungsflächen sind nur zwei von verschiedenen aktuellen Fragen, die Schnittstellen der Arbeit des Fachbereichs Kultur und des Kulturverbundes e.V.
Das Ansinnen des Kulturverbundes ist es, solche Schnittstellen mit der Stadt in Kürze einmal zu vertiefen.

Im Focus steht die Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten. http://www.kulturverbund-goettingen.de/?p=129

1. Vorsitzende: Beate Quaas
2. Vorsitzender: Karsten Heckhausen
Schatzmeister: Josef Wochnik

Kommerzieller Investor aus Bielefeld siegt gegen Göttinger Kultur

In der Ratssitzung am 26. Juni 2013 wurde mit den Stimmen der SPD (SOZIALdemokratische Partei Deutschlands), der Grünen (die sich eigentlich auch das Attribut “sozial” auf die Fahnen geschrieben haben), der CDU und der FDP entschieden, dass das Bielefelder Angebot Nr. 3 (von insgesamt 13 Bietern) die Gebäude Bürgerstraße 13 – 15 in Göttingen bekommt.

Bedauerlicherweise wurden wieder einmal die Göttinger Kulturschaffenden, die sich seit mehr als 20 Jahren um vergleichbare und dringend benötigte Räume bemühen, übergangen. Viele Institutionen machen schon 20 und mehr Jahre mit ihrem Schaffen das Leben in Göttingen interessant und lebendig. Die Göttinger Kultur, aus der insgesamt vier Gebote kommen, wurde ignoriert.

Angebot Nr. 3 von den 13 Bietern hat durch seine “Professionalität” die Entscheider aus Verwaltung und Rat “überzeugt”.

In der Bauausschuss-Sitzung am 20.6.2013 wurde dann gefragt, wer denn die Einhaltung dieses am höchsten bewerteten Nutzungskonzepts kontrolliert. Darauf kam die Antwort: Die Kriterien, aufgrund derer der Zuschlag gegeben wurde, müssen nach dem Zuschlag nicht unbedingt eingehalten werden.

Im Klartext heißt das: Gegenstand der Bewertung war das Nutzungskonzept. Aber die Durchführung genau dieses Konzepts wird nicht für zwingend notwendig gehalten.

Gutgemeinter Rat der Göttinger Politik: Die Göttinger Kultur sollte doch dem Bielefelder Investor eine Chance geben.

Es ist aber Aufgabe der Politik, der ortsansässigen, jahrzehntelang bewährten Kultur eine Chance zu geben. Es ist nicht die Aufgabe der Kultur, einem auswärtigen Investor eine Chance zu geben.

Auch nach einem Verkauf der Voigtschule wird der Kulturverbund weiter von der Politik fordern, für den dringenden Raumbedarf Flächen zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung zu stellen. Deswegen bezweifelt der Kulturverbund die Gesamtwirtschaftlichkeit der Ratsentscheidung vom 26.6.2013.